Carsten Stoffel: Solinger Bote ist eine Ergänzung

Von Carsten Stoffel

Am Anfang des Solinger Boten stand die Idee einiger engagierter Bürger, einen bescheidenen Teil zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung unserer Region beizutragen. Allein die zahlenmäßige Resonanz und das positive Feedback, das wir bisher auf unsere Arbeit erhielten, überraschte uns. Mit so viel positivem Zuspruch hatten wir nicht gerechnet. Dafür bedanken wir uns schon jetzt ganz herzlich bei allen Leserinnen und Lesern. Bitte unterstützen sie uns auch in Zukunft so.

Das Projekt wird von Tag zu Tag umfangreicher. War der Solinger Bote ursprünglich davon geprägt, als ein rein ehrenamtliches Projekt zu existieren, entwickelt sich unsere kleine Internetzeitung immer mehr zu einem Low-Budget-Projekt, das zwar noch keine Gewinne abwirft, das aber trotzdem versucht, mit generierten Werbeeinnahmen zumindest die laufenden Kosten zu decken. Die Arbeit unserer Redakteure ist nach wie vor entgeltfrei. Über Unterstützer würden wir uns jedoch sehr freuen.

Wir wollen keine Meinungen machen

Unser Ziel ist es, für unsere Leser möglichst alle Seiten einer Medaille zu beleuchten. So definieren wir die Aufgabe eines Informationsmediums – wertfrei, neutral überparteilich. Bei uns findet man keinen politisch orientierten ‘Grundtenor’. Unsere Redaktion ist grundsätzlich davon überzeugt, dass unsere Leser mündige Bürger sind, die sich sehr gut eine eigene Meinung bilden können. Aus diesem Grund sehen wir den Solinger Boten auch nicht in Konkurrenz zu den Solinger Medienangeboten sondern als eine sinnvolle Ergänzung.

Wir wägen unsere Inhalte und unsere Berichterstattung nicht nach den persönlichen Interessen und Animositäten eines Verlegers oder seiner Familie ab. Bei uns bekommt jeder, der einen sinnvollen Beitrag zum Leben in Solingen leisten kann, die Möglichkeit seine Standpunkte deutlich zu machen. Aber auch unkonventionelle Kulturangebote, die von anderen Medien gerne übersehen werden, haben in unseren Augen durchaus ihre Daseinsberechtigung. Wir zensieren also auch nicht.

Meine Pressemeldung wurde nicht veröffentlicht, warum?

Veröffentlichungen werden bei uns gemeinsam abgestimmt und besprochen. Ein Recht auf Veröffentlichung gibt es nicht. Was wir veröffentlichen, wann und in welcher Form, liegt ausschließlich in unserer Verantwortung. Dabei achten wir nach Möglichkeit darauf, dass zu jeder Meinung ein passender Antagonismus hergestellt wird. Das gelingt uns unter Umständen nicht immer, nichtsdestotrotz ist dies jedoch unser Ziel.

Extremistische Meldungen/Texte, oder Texte die gegen geltendes Recht oder gegen Anstand und Sitte verstoßen, haben keine Chance den Weg auf unsere Seite zu finden (zumindest ist das der Vorsatz, Fehler können passieren, wir stehen dazu und entschuldigen uns im Voraus). Das betrifft ebenfalls die Kommentarfunktion.

Wenn der Fehlerteufel zuschlägt

Erhebt ein Leser für sich den Anspruch, absolut fehlerfrei schreiben zu können, gratulieren wir zum bestandenen Studium der Germanistik und wünschen viel Spaß auf dem Jahrestreffen der Elite-Germanisten. Die Autoren unserer Beiträge sind jedoch ‘nur’ Menschen. Wir bitten also darum, etwaige Fehler zu entschuldigen und dies nicht als einen Angriff auf das Empfinden ihrer persönlichen ästhetischen Wertvorstellungen anzusehen.

Gastbeiträge werden gerne angenommen und in der Regel nicht oder nur sehr gering redaktionell überarbeitet (Anpassung an die Formatierung). Eine Honorar-Zahlung ist nicht vorgesehen. Einsendungen richten Sie bitte an redaktion@solinger-bote.de

Zuletzt noch ein Hinweis

Unsere Redakteure schreiben für Sie den Solinger Boten in ihrer Freizeit. Hauptsächlich gehen wir fast alle einem geregelten Tagesgeschäft nach. Unsere Möglichkeiten, Einladungen zu Pressegesprächen zu folgen, sind dementsprechend begrenzt. Bitte interpretieren sie dies nicht als Desinteresse.

Das Internet ist unser Medium. Wenn sie uns zu bestimmten Anlässen Pressemitteilungen schicken, berücksichtigen wir diese gerne in unseren Veröffentlichungen. Insbesondere freuen wir uns über dazu passendes Bildmaterial.

Schutz von Nachrichtenquellen

Wir garantieren Whistelblowern auf Wunsch selbstverständlich Quellenschutz (§53 StPO). Wollen sie uns darüber hinaus etwa brisantes Material zukommen lassen, können sie dies auch anonym über die PRIVACYBOX rechts auf unserer Seite tun. Diese Nachrichten erreichen uns ohne Angabe eines Absenders. Denken sie in diesem Fall bitte daran, dass sie in der Email eine Kontaktmöglichkeit angeben (auch anonym), wenn sie von uns kontaktiert werden möchten.

Vollkommen anonym erhaltenes Material ohne Ansprechpartner veröffentlichen wir, wenn überhaupt, nur nach sorgfältiger Prüfung. Sollte eine Überprüfung nicht möglich sein, werden wir das Material vor einer Veröffentlichung von entsprechend versierten Stellen überprüfen lassen. Wir sind uns der damit verbundenen Verantwortung durchaus bewusst. Dementsprechend kann es zwischen Erhalt und Veröffentlichung zu Zeitverzögerungen kommen. Wir bitten auch dies zu entschuldigen.